Berichte aus den Vorjahren finden Sie im Archiv, hier klicken

 

Rückblick - Aktuelle Berichte 2019


4. Kinoveranstaltung der LandFrauen Eldingen begeistert wieder seine Besucher

 

 

 

Im Oktober veranstalteten die Eldinger LandFrauen in ihren 4. Kinotag im SöZ Eldingen. Erstmalig mit Kinder-Kino am Nachmittag. Das „Mobile Kino Niedersachsen“ reist mit komplettem Equipment an und bringt die Filme in bester Qualität auf die Leinwand.   

Kinder mit großen leuchteten Augen bedienten sich erst an der verführerischen Candy-Bar, die Kirsten Kuhn liebevoll bestückt und gemeinsam mit Tochter Hanna organisiert hat. In diesem Jahr war die Besucherzahl der Kinder noch nicht sehr groß. Doch die Kids waren begeistert, hatten viel Spaß beim Kinderfilm „Paddington 2“ und freuen sich schon aufs nächste Jahr. Dann wollen alle Freunde und Freundinnen mitbringen!

Abends präsentierte der LandFrauenverein dann die britische Filmkomödie „Tanz ins Leben“. Eine gute Geschichte, von brillanten Schauspielern dargestellt und mit britischem Humor gespickt machen diesen Film aus.  Die leckeren Snacks von Kirsten Kuhn runden diesen wunderbaren Kinoabend ab. Großer Applaus und viele glückliche Gesichter, sind ein Dankeschön an alle Helfer, die dieses Kinoerlebnis direkt vor der Haustür ermöglicht haben.                                                                                      Anne-Kathrin  Tostmann


Zeitungsbericht in der HAZ vom 27.08.2019 über LandFrauen und Erntekrone binden
Zeitungsbericht in der HAZ vom 27.08.2019 über LandFrauen und Erntekrone binden

Radtour am 07.08.2019: LandFrauen Eldingen radeln rund um den Schmarloh.

 

Der Schmarloh war eine menschenleere Gegend, zum Siedeln wenig geeignet. Am Rande des riesigen Gebietes haben aber einige Siedler sich niedergelassen. So sind bis heute 10 Ortschaften gewachsen, die  ihr Auskommen in der Landwirtschaft fanden. Diese sind Wohlenrode, Hohnhorst, Bunkenburg, Ahnsbeck, Helmerkamp, Hohne, Ummern, Spechtshorn, Zahrenholz und Grebshorn. In den 1920ger Jahren sind Siedlungen im Schmarloh entstanden mit den Ortsnamen Schmarloh und Texas.

 

So trafen sich 28 Landfrauen  mit dem Fahrrad in Wohlenrode zum Aufbruch in den Schmarloh.

 

Bei gutem Wetter ging es bis zu den sprechenden Steinen. 7 Steine verkünden die Sage vom  Jasper. Vor langer Zeit hat dieser Schäfer Jasper einem Bandmacher im Schmarloh erschlagen und verscharrt. Durch diesen heimtückischen Mord fand er keine Ruhe mehr und hat die Leiche immer wieder ausgegraben und neu verscharrt. Wer heute im Dunkel durch den Schmarloh fährt hört manchmal noch die quietschende Karre:  jirk – jark  jirk – jark.

 

Es ging weiter über Bunkenburg nach Ahnsbeck. An der alten ehrwürdigen Kapelle trafen sich dann Rad- und Autofahrer gemeinsam. Uns erwartete K-D. Hanke schon in der Kapelle und brachte uns die Geschichte der kleinen Kirche näher. Es wird vermutet, dass das Gebäude um das Jahr 1250 erbaut wurde. Der Altar und die Figuren wurden aus Lindenholz geschnitzt und entstanden ca. 1460. Im angrenzenden Glockenturm hängt die älteste Bronzeglocke des Sprengel Lüneburgs von 1439. Einzigartig sind auch die 3 Figuren der heiligen Anna - der Mutter Marias, des Hl Antonius und der Hl Barbara. Sie sind im Altarraum aufgestellt. Die einzigartige Deckenmalerei ist von italienischen Wandermalern 1570 entstanden. Auch sie ist noch im Orginalzustand. Die Orgel ist 1963 nachträglich eingebaut worden. Wir sind alle sehr beeindruckt von diesem kostbaren und edlem Kleinod der Kapelle.

 

Nun ging es zum nahegelegen Dorfgemeinschaftshaus von Ahnsbeck. Wir hatten die Gelegenheit das neuerbaute Haus von innen anzuschauen. Wie großräumig, lichtdurchflutet und zweckmäßig, aber auch wärme ausstrahlend und barrierefrei ist es gestaltet worden. Auch die Küche, die in Neubauten oft sehr vernachlässigt werden, habe ich als gut durchdacht empfunden. Nach einer kurzen Trinkpause ging es weiter durch den Schmarloh in Richtung Hohne. Am Schwimmbad erwartete uns ein Kuchenbuffet und eine schöne Tasse Kaffee. Hier wurde viel erzählt und gelacht. Anne Kathrin las nun auf platt das Gedicht von Gertrud Tostmann vor: „Jasper slütt den Schmarloh tau“.

 

Dann brachen wir zur letzten Station unserer Fahrradtour auf. Es ging wieder in die Weite des Schmarlohs, in Richtung des kleinen Siedlungsdorfes Texas. Ortskundige wie Petra, die die Radfahrer führte, fuhren zielsicher die Strecke zu der Gartenanlage die wir besuchen wollten. Ich irrte mit dem PKW ein wenig im Schmarloh umher und fand den Weg nicht gleich. Aber zu guter Letzt fanden sich alle an dem Garten der Familie Kahl ein. Frau Kahl begrüßte uns und zeigte uns ihren 2800 m² großen Garten. Weiße und farbige Hortensien begleiteten uns durch den gesamten Garten.  Große Wallnuss-, Eichen-, Tulpen- und andere Bäume setzen Akzente und spenden Schatten. Gräser und Schattenpflanzen sind die Begleitstauden. Arbeitserleichternd ist der Boden mit Hackschnitzel bedeckt. Ein Bachlauf plätschert lustig in einen Teich auf der anderen Seite des Gartens. Es ist beeindruckend was hier in 20 Jahren geschaffen wurde. Viele Fragen hatte Frau Kahl zu beantworten. Vor allem wie schafft man die Arbeit. Keiner wollte dieses Paradies so schnell verlassen. Mit dem Wissen das man zu jeder Zeit wiederkommen kann, verabschiedeten wir uns endlich. Petra führte die Radfahrer sicher aus dem Schmarloh heraus, wir Autoreisende nahmen auch die Irrwege gen Heimat. Nebenbei erwähnt, keiner hat den Jasper gesehen oder gehört. Somit ging ein sehr schöner Nachmittag zu Ende.

 

Ilse-Anne Severloh

 



Frech, Wild und Wunderbar

Am 06.April 2019 trafen sich 64 Eldinger LandFrauen im Dorfgemeinschaftshaus in Metzingen zum Frauenfrühstück.

 

Nach kurzer Vorstellung des Verkehrswacht Projektes „Fit im Auto“ durch Herrn Maas stärkten wir uns bei einem rustikalen, leckeren Frühstück, dass von Firma Kükemück aus Eldingen geliefert wurde.

 

Anschließend führte uns Dörte Stellmacher in ihrem Vortrag

„Frech, Wild und Wunderbar - mit LandFrauen in die Zukunft"

vor Augen, was LandFrauen im eigenen Verein, auf Kreisebene, im Landesverband und nicht zuletzt auch auf Bundesebene schon alles bewegt haben. Und sie macht Mut, uns einzusetzen für die Belange der Frauen und Familien auf dem Land.

 

Frei nach Pippi Langstrumpf: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“

 

Bild: P. Nadolny aus Wesendorf

Verabschiedung Marion Krenz

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 21.02.2019 mussten wir Marion Krenz aus dem Vorstand verabschieden. Marion war von Februar 2015 Beisitzerin und gibt dieses Amt aus gesundheitlichen Gründen ab. Anne und Anne Katrin Tostmann bedankten sich mit einem selbst gestalteten Plakat und dem passenden Slogan: “Das mach ich!” Ob “Hereinspaziert”, diverse Fahrten oder andere Aktivitäten, Marion war stets dabei, stellte Kühlraum und Anhänger zur Verfügung und stand dem Vorstand verlässlich zur Seite.

Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches “Dankeschön” dafür.


Bild: P. Nadolny aus Wesendorf

Wilde Küche - essbare Wildkräuter

Zu diesem interessanten Vortrag von Frau Petra Nadolny aus Wesendorf trafen sich am 11.03.2019 52 Eldinger Landfrauen im SÖZ in Eldingen.

Frau Nadolny ist ausgebildete Physiotherapeutin und bringt mittlerweile interessierten Besuchern in ihrer Wildkräuterschule in Wesendorf alles Wissenswerte zum Thema essbare Wildkräuter bei.

Sie begann ihren Vortrag mit einem Zitat von Pfarrer Künzle:“ Wenn die Menschen das Unkraut nicht nur rausreißen, sondern auch essen würden, wären sie es nicht nur los, sondern auch gesund.“

Es gibt in Europa über 1500 essbare Wildkräuter, diese enthalten 5-10-mal mehr Nährstoffe als Gemüse, dass es zu kaufen gibt. Sie sind natürliche Nahrungsergänzungsmittel und wirken positiv auf den Säure-Basen Haushalt. Wildkräuter regen die Selbstheilungskräfte an. Allerdings sollte man, wenn man mit Wildkräutern arbeiten will, das langsam tun. Wildkräuter entgiften und das kann, wenn man nicht daran gewöhnt ist, auch Kopfschmerzen oder Durchfall auslösen. In Maßen eignen sie sich jedoch super zum Würzen. Giersch z. B. kann wie Petersilie verwendet werden. Frau Nadolny ging näher auf die Anwendung der 10 wichtigsten Wildkräuter ein und gab uns einige Rezepte mit an die Hand.

Wir gehen in Zukunft auf jeden Fall achtsamer mit den Wildpflanzen um und werden das ein oder andere Rezept sicher ausprobieren, denn : Wildkräuter schmecken wie eine Wiese im Frühling!


Grenzenloser Einsatz für die Wildbienen

Bei einer Kreisgrenzen übergreifenden Veranstaltung der LandFrauenvereine Eldingen und Steinhorst sowie dem Landwirtschaftlichen Verein

Steinhorst referierte Herr Dr. Otto Boecking vom LAVES Institut für Bienenkunde, Celle. 

 

„Wildbienen, die anderen Bienen -Bedeutung und Schutz“

Honigbienen kennt jeder, sie sind jedoch nur eine Bienenart unter vielen anderen. Allein in Niedersachsen leben etwa 360 verschiedene Wildbienenarten.

Der Rückgang von Bienen- und Insektenarten sowie die Artenverschiebung hat viele verschiedene Ursachen: Der Mensch, Klimaschwankungen, der Verkehr, die Industrie, Flächenverbrauch und-versiegelung, die Landwirtschaft, die Lichtverschmutzung u.v.m. Es wäre falsch, ausschließlich die Landwirtschaft dafür verantwortlich zu machen. Wildbienen sind wichtige Bestäuber für Kultur- und Wildpflanzen. Nach volkswirtschaftlichem Nutzen betrachtet, stehen die Bienen nach Rind und Schwein an 3. Stelle. Wildbienen haben einen begrenzteren Lebensraum als Honigbienen. Ihre Nahrungspflanzen müssen in der Nähe vorkommen. Deshalb benötigen Wildbienen einen strukturreichen und artenreichen Lebensraum. Dazu gehören Magerrasen, Heiden, Feldraine, Hecken und Gewässerränder. Manche Wildbienen leben nur von einer einzigen Pflanzenart. Wird diese Pflanze von unseren Äckern und aus unseren Gärten verbannt, stirbt diese Wildbienenart aus. Helfen können wir, wenn wir unsere Landschaft und unsere Gärten artenreich gestalten. Wenn Stromtrassen Wildbienen-freundlich gepflegt werden und Sandabbruchkanten erhalten bleiben, wenn Ackerrandstreifen und Feldraine blütenintensiv gestaltet werden und in unseren Gärten Blumenwiesen anstatt Gesteinswüsten das Bild prägen. Wichtig ist es, in den Dialog zu treten und das Wissen um die anspruchsvollen Lebensräume der Wildbienen zu verbreiten. Dann hat jeder die Chance am Erhalt der Wildbienen mitzuwirken und den Artenschwund zu stoppen.

Anne-Kathrin Tostmann


Neujahrsempfang

Zum Neujahrsempfang am 12. Januar kamen 78 Eldinger Landfrauen im Dorfgemeinschaftshaus Metzingen zusammen. Nachdem die Hohnhorster Frauen am Abend vorher schon Tische und Stühle gerückt und für die schöne Dekoration gesorgt hatten, ließen sich nach der Begrüßung durch Anne Tostmann alle das leckere Frühstück schmecken. Hierfür hatte Dörthe Stellmacher mit ihrem Team gesorgt und es übertraf alle Erwartungen! Lecker!

Die schon mit Spannung erwartete Tauschbörse, die Dörte Jack mit Witz und Charme leitete, sorgte für viel Heiterkeit und so mancher freute sich, dass er etwas Schönes erhaschen konnte!