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Rückblick - Aktuelle Berichte 2019


Frech, Wild und Wunderbar

Am 06.April 2019 trafen sich 64 Eldinger LandFrauen im Dorfgemeinschaftshaus in Metzingen zum Frauenfrühstück.

 

Nach kurzer Vorstellung des Verkehrswacht Projektes „Fit im Auto“ durch Herrn Maas stärkten wir uns bei einem rustikalen, leckeren Frühstück, dass von Firma Kükemück aus Eldingen geliefert wurde.

 

Anschließend führte uns Dörte Stellmacher in ihrem Vortrag

„Frech, Wild und Wunderbar - mit LandFrauen in die Zukunft"

vor Augen, was LandFrauen im eigenen Verein, auf Kreisebene, im Landesverband und nicht zuletzt auch auf Bundesebene schon alles bewegt haben. Und sie macht Mut, uns einzusetzen für die Belange der Frauen und Familien auf dem Land.

 

Frei nach Pippi Langstrumpf: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“

 

Bild: P. Nadolny aus Wesendorf

Verabschiedung Marion Krenz

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 21.02.2019 mussten wir Marion Krenz aus dem Vorstand verabschieden. Marion war von Februar 2015 Beisitzerin und gibt dieses Amt aus gesundheitlichen Gründen ab. Anne und Anne Katrin Tostmann bedankten sich mit einem selbst gestalteten Plakat und dem passenden Slogan: “Das mach ich!” Ob “Hereinspaziert”, diverse Fahrten oder andere Aktivitäten, Marion war stets dabei, stellte Kühlraum und Anhänger zur Verfügung und stand dem Vorstand verlässlich zur Seite.

Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches “Dankeschön” dafür.


Bild: P. Nadolny aus Wesendorf

Wilde Küche - essbare Wildkräuter

Zu diesem interessanten Vortrag von Frau Petra Nadolny aus Wesendorf trafen sich am 11.03.2019 52 Eldinger Landfrauen im SÖZ in Eldingen.

Frau Nadolny ist ausgebildete Physiotherapeutin und bringt mittlerweile interessierten Besuchern in ihrer Wildkräuterschule in Wesendorf alles Wissenswerte zum Thema essbare Wildkräuter bei.

Sie begann ihren Vortrag mit einem Zitat von Pfarrer Künzle:“ Wenn die Menschen das Unkraut nicht nur rausreißen, sondern auch essen würden, wären sie es nicht nur los, sondern auch gesund.“

Es gibt in Europa über 1500 essbare Wildkräuter, diese enthalten 5-10-mal mehr Nährstoffe als Gemüse, dass es zu kaufen gibt. Sie sind natürliche Nahrungsergänzungsmittel und wirken positiv auf den Säure-Basen Haushalt. Wildkräuter regen die Selbstheilungskräfte an. Allerdings sollte man, wenn man mit Wildkräutern arbeiten will, das langsam tun. Wildkräuter entgiften und das kann, wenn man nicht daran gewöhnt ist, auch Kopfschmerzen oder Durchfall auslösen. In Maßen eignen sie sich jedoch super zum Würzen. Giersch z. B. kann wie Petersilie verwendet werden. Frau Nadolny ging näher auf die Anwendung der 10 wichtigsten Wildkräuter ein und gab uns einige Rezepte mit an die Hand.

Wir gehen in Zukunft auf jeden Fall achtsamer mit den Wildpflanzen um und werden das ein oder andere Rezept sicher ausprobieren, denn : Wildkräuter schmecken wie eine Wiese im Frühling!


Grenzenloser Einsatz für die Wildbienen

Bei einer Kreisgrenzen übergreifenden Veranstaltung der LandFrauenvereine Eldingen und Steinhorst sowie dem Landwirtschaftlichen Verein

Steinhorst referierte Herr Dr. Otto Boecking vom LAVES Institut für Bienenkunde, Celle. 

 

„Wildbienen, die anderen Bienen -Bedeutung und Schutz“

Honigbienen kennt jeder, sie sind jedoch nur eine Bienenart unter vielen anderen. Allein in Niedersachsen leben etwa 360 verschiedene Wildbienenarten.

Der Rückgang von Bienen- und Insektenarten sowie die Artenverschiebung hat viele verschiedene Ursachen: Der Mensch, Klimaschwankungen, der Verkehr, die Industrie, Flächenverbrauch und-versiegelung, die Landwirtschaft, die Lichtverschmutzung u.v.m. Es wäre falsch, ausschließlich die Landwirtschaft dafür verantwortlich zu machen. Wildbienen sind wichtige Bestäuber für Kultur- und Wildpflanzen. Nach volkswirtschaftlichem Nutzen betrachtet, stehen die Bienen nach Rind und Schwein an 3. Stelle. Wildbienen haben einen begrenzteren Lebensraum als Honigbienen. Ihre Nahrungspflanzen müssen in der Nähe vorkommen. Deshalb benötigen Wildbienen einen strukturreichen und artenreichen Lebensraum. Dazu gehören Magerrasen, Heiden, Feldraine, Hecken und Gewässerränder. Manche Wildbienen leben nur von einer einzigen Pflanzenart. Wird diese Pflanze von unseren Äckern und aus unseren Gärten verbannt, stirbt diese Wildbienenart aus. Helfen können wir, wenn wir unsere Landschaft und unsere Gärten artenreich gestalten. Wenn Stromtrassen Wildbienen-freundlich gepflegt werden und Sandabbruchkanten erhalten bleiben, wenn Ackerrandstreifen und Feldraine blütenintensiv gestaltet werden und in unseren Gärten Blumenwiesen anstatt Gesteinswüsten das Bild prägen. Wichtig ist es, in den Dialog zu treten und das Wissen um die anspruchsvollen Lebensräume der Wildbienen zu verbreiten. Dann hat jeder die Chance am Erhalt der Wildbienen mitzuwirken und den Artenschwund zu stoppen.


Neujahrsempfang

Zum Neujahrsempfang am 12. Januar kamen 78 Eldinger Landfrauen im Dorfgemeinschaftshaus Metzingen zusammen. Nachdem die Hohnhorster Frauen am Abend vorher schon Tische und Stühle gerückt und für die schöne Dekoration gesorgt hatten, ließen sich nach der Begrüßung durch Anne Tostmann alle das leckere Frühstück schmecken. Hierfür hatte Dörthe Stellmacher mit ihrem Team gesorgt und es übertraf alle Erwartungen! Lecker!

Die schon mit Spannung erwartete Tauschbörse, die Dörte Jack mit Witz und Charme leitete, sorgte für viel Heiterkeit und so mancher freute sich, dass er etwas Schönes erhaschen konnte!